Gewässer stehen mehr denn je zwischen vielfältigen Nutzungsansprüchen und dem Erhalt ihrer ökologischen Funktionen: Der steigende Wasserbedarf in Landwirtschaft, Industrie und Siedlungsentwicklung trifft auf die Notwendigkeit, aquatische Ökosysteme und ihre Biodiversität zu schützen. Gleichzeitig verschärfen Klimawandel, Schadstoffeinträge und invasive Arten die Herausforderungen für die Qualität und Resilienz unserer Gewässer.
Um diese Nutzungskonflikte zu entschärfen und eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung zu fördern, spielt der Dialog zwischen Wissenschaft, Praxis und Politik eine wichtige Rolle. Das zeigte auch die 40. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Limnologie (DGL) in Frankfurt am Main. Die Tagung setzte sich zum Ziel, Wege zur Synergie aufzuzeigen: Innovative Lösungen, bewährte Ansätze und interdisziplinäre Forschung wurden zusammengebracht.
Auch die LURCH-Verbundprojekte und Verbundpartner waren vertreten und präsentierten ihre neuesten Erkenntnisse in einer Grundwasser-Session. Die Teilnehmenden konnten so in spannenden Vorträge mehr zu den Projekten iMolch, Charmant und GwTriade erfahren. Auch das ISOE als Projektpartner und das Institut für Grundwasserökologie GmbH waren vertreten. Die vorgestellten Arbeiten beleuchteten den aktuellen Forschungsstand, geplante nächste Schritte und die vielfältigen Einflüsse, die auf die Qualität des Grundwassers wirken.
Unser Fazit
Die Tagung mit ihren 300 Teilnehmenden hat deutlich gemacht: Nur durch den Austausch und die Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure lassen sich tragfähige Lösungen entwickeln. So können wir die Balance zwischen Nutzung und Schutz unserer Gewässer für eine nachhaltige Zukunft sichern.







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