
Im Rahmen des BMFTR geförderten Verbundsprojekts StressRes, Teil der Fördermaßnahme LURCH – Nachhaltige Grundwasserbewirtschaftung, fand am 14. Juli 2026 die Abschlussveranstaltung des Projekts im Senatsaal der Universität Freiburg statt. 25 externe Teilnehmende aus Behörden, Wasserwirtschaft und Landwirtschaft kamen gemeinsam mit den 13 Konsortiumsmitgliedern zusammen, um die Ergebnisse aus mehreren Jahren interdisziplinärer Forschung zu Monitoring- und Modellsystemen für ein nachhaltiges Grundwasserressourcen- und Trinkwassermanagement zu diskutieren.
Nach einer Zusammenschau der Gesamtergebnisse stellten die Projektpartner ihre Einzelbeiträge in Kurzpitches vor.
Quelle: @StressRes
Herzstück der Veranstaltung war ein Themenmarktplatz mit drei Thementischen zu Monitoring, Szenarien & Zukunft sowie Status quo & Rahmenbedingungen. Dort konnten die Teilnehmenden unter anderem den Nitratsensor, das drohnengestützte Wärmebild-Monitoring und den StressRes-Demonstrator, ein Web-Tool für Wasserschutzgebiete, live erleben.
In der Abschlussdiskussion wurde deutlich, wie praxisnah die entwickelten Werkzeuge bereits wahrgenommen werden: Vertreter*innen der LUBW zeigten sich besonders an der eingesetzten Messtechnik interessiert und betonten, wie wichtig Rechtssicherheit und ein fundierter Entscheidungshintergrund für ein zukünftiges Ressourcenmanagement seien. Zugleich wurde der Zugang zu Nutzungsdaten als sensibler Punkt diskutiert: Während Forschende auf möglichst offene Datengrundlagen angewiesen sind, unterliegen viele Entnahmedaten aus Datenschutzgründen strengen Auflagen. Weitere zentrale Themen waren die Notwendigkeit engerer Vernetzung zwischen den unteren Wasserbehörden, gerade mit Blick auf grenzüberschreitende Grundwasserleiter, sowie die Frage, wie Niederschlagswasser aus dem Winter besser für den Sommer gespeichert werden kann, etwa durch Schwammstadt-Konzepte.
Ein wiederkehrendes Thema war zudem der Übergang von Pilotprojekten in die dauerhafte Anwendung.


